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"Die nächste Autobahnabfahrt führt direkt ins Paradies"...

Aus der Wolfenbütteler Zeitung

(Mit freundlicher Erlaubnis des Karikaturisten Tobias Wagner)


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Autohof Cremlingen Klein-Schöppenstedt Rautheim Sickte

"Autohof Cremlingen" Juni 2009

Bericht über die Sitzung des UPA der Gemeinde Cremlingen vom 4.6.2009

Von Konrad Czudaj

Die Planung eines Gewerbegebietes "Autohof Cremlingen" soll weiterhin möglich sein

Ein SPD-Antrag im Umwelt-und Planungsausschuss (UPA) der Gemeinde Cremlingen, die grundsätzliche Ablehnung zukünftiger Anträge eines Investors zu empfehlen, wurde in der Sitzung am Donnerstag, 4.Juni 2009, nicht angenommen.

Gegenwärtig liegt kein neuer Antrag eines Investors vor. Die ehemalige Planung wurde aufgegeben, da eine vorhandene Trinkwasserleitung nicht überbaubar ist und das ehemalige Gelände vom neuen Hochwasserschutzgebiet an der Wabe tangiert wird.

Neuer Standort neben dem alten?

Als möglicher, neuer Standort wurde wiederholt ein Gelände ins Gespräch gebracht, das der ersten Planungsfläche gegenüber liegt, an der benachbarten Seite der Straße nach Sickte.

Insbesondere die angebliche Zusage eines Investors, im Rahmen der Baumaßnahmen eines dortigen "Autohofs", den Lärmschutz für Klein-Schöppenstedt zu erweitern, wurde als Argument für diese neue Fläche hervorgehoben.

Diskothek bringt Kriminalität

Vorher hatte sich ein Vertreter der Polizei-Dienststelle in Cremlingen sehr deutlich und ausführlich gegen die Planung einer großen Diskothek im Gewerbegebiet "Im Moorbusche" in Cremlingen ausgesprochen:

"Eine Diskothek bringt Kriminalität!" "In einem für Bürger nicht vorstellbaren Maße."

Der UPA lehnte eine Diskothek in der Ortschaft Cremlingen ab.

Somit gehörte die mögliche Planung einer riesigen Diskothek wieder zum "Autohof Cremlingen". Unklar blieb dabei, ob eine Mega-Disco und andere Einrichtungen eines "Autohof Cremlingen", durch die Gemeinde Cremlingen ausgeschlossen werden könnten. Dem Betrachter stellte sich die Frage, ob dies von den Befürwortern überhaupt ausgeschlossen werden soll.

Unsachlich

Der Hinweis des SPD-Antragstellers, in der ehemaligen Planung des "Autohof Cremlingen" sei ein 500 qm großer Erotik-Shop enthalten, wurde vom Vorsitzenden des UPA mit Sexfeindlichkeit in Verbindung gebracht. Die Wellen schlugen manchmal hoch.

Das Thema "Autohof Cremlingen" wird also insbesondere Bürger/innen von Rautheim und Klein-Schöppenstedt weiter beschäftigen.

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"Autohof Cremlingen" April 2009

Erhoffte Vergnügungssteuer und große Kläranlage

Der "Autohof Cremlingen" an der BAB-Abfahrt Sickte ist nicht vom Tisch!

Ganz im Gegenteil!

Das zu klärende Abwasser des "Autohofs" ist bereits in die neue Kläranlage Cremlingens einkalkuliert

Den Bürgerinnen und Bürgern aus Cremlingen und Klein-Schöppenstedt wird der "Autohof" nun als Vorteil verkauft, weil die Abwassergebühren damit sinken würden?

Mit Abwasser von rechnerisch 500 Einwohnern wird beim "Autohof" kalkuliert. Zu jedem 6. oder 7. Einwohner aus Cremlingen und Klein-Schöppenstedt soll also ein rechnerischer Einwohner des "Autohofs" hinzukommen.

Damit wird deutlich, welches Monster der "Autohof Cremlingen" eigentlich sein würde: Ein Gewerbegebiet mit besonders intensiver Nutzung, Tag und Nacht.

Es geht beim "Autohof Cremlingen" nicht um die hart arbeitenden Lkw-Fahrer

Die Brummi-Fahrer hätten nach stundenlanger und anstrengender Fahrt "keinen Bock" auf die Mega-Disco und kein Geld fürs Hotel auf dem "Autohof", vielleicht hätten sie einige Euro für Filme im Erotik-Shop übrig.

Es geht um erhoffte Einnahmen von Vergnügungssteuer und nun um eine vielleicht zu groß dimensionierte Kläranlage in der Gemeinde Cremlingen! Die notwendige Ruhe können Brummi-Fahrer auf der großen Parkplatz- und WC-Anlage Cremlingen finden, die bald an der Autobahn gebaut wird, den zusätzlichen privaten "Autohof" benötigen sie nicht.

Nun schlägt es auch Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Cremlingen selbst ins Gesicht

Die knappe Entscheidung im Umwelt-und Planungsausschuss der Gemeinde Cremlingen zeigte mangelnde Einsicht und schlägt nun auch den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Cremlingen selbst jetzt heftig ins Gesicht, denn der "Autohof"" rückt mit neuer Planung auch in engere Nachbarschaft zu Klein-Schöppenstedt und zu Cremlingen und wird dort auch als Eingriff in Lebensqualität und Natur erkannt.

Bislang war es fast nur eine rücksichtslose Planung gegenüber den Nachbarn in Braunschweig gewesen. Die unmittelbaren Nachbarn in Braunschweig lehnen aber mit gro&er Mehrheit zusätzlichen Lärm, zusä:tzliche Prostitution und wachsende Kriminalität durch einen "Autohof Cremlingen" ab!

Wann ist endlich Schluss mit Kirchturmpolitik?

Konrad Czudaj

Braunschweig-Rautheim

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Aus der Wolfenbütteler Zeitung vom 9.4.2009:

Autohof-Standort weiter ungeklärt

Umwelt- und Planungsausschuss Cremlingen spricht sich dafür aus, bisheriges Planverfahren einzustellen

Von Jörg Kleinert

CREMLINGEN. Zum Thema Autohof Schöppenstedter Turm an der Abfahrt Sickte der Autobahn (A) 39 herrschte im Umwelt- und Planungsausschuss (UPA) der Gemeinde Cremlingen Diskussionsbedarf.

Allerdings empfahl das Gremium einstimmig, das Bebauungsplanverfahren für die Westseite der Landesstraße 625 zwischen Sickte und Cremlingen zu beenden. Doch was ist mit der möglichen Erschließung auf östlicher Seite?

Das dortige Gelände befinde sich in Privatbesitz, hieß es im Ausschuss. Der Investor, Seicon Ten-Brinke, stehe indes derzeit nicht im Kontakt mit dem Besitzer. "Wir sollten keinen Autohof zulassen. Er gehört weder auf die eine, noch auf die andere Seite", betonte Ausschussmitglied Jochen Fuder (Die Grünen). Auf der Ostseite rücke er um einige 100 Meter näher an das Naturschutzgebiet Herzogsberge heran. Dies könne niemand befürworten, meinte Fuder. Er bat die anderen Mitglieder um ein Meinungsbild.

Mit knapper 4:3-Mehrheit sprachen sich die Stimmberechtigten indes für ein Vorantreiben der Planung auf der Ostseite aus, mit den Stimmen der Bürgervertreter fiel das Votum 5:4 für die weiteren Planungen aus. Grundsätzlich erklärten die Mitglieder jedoch, dass sie nach ihrem derzeitigen Informationsstand nicht in der Lage seien, ein klares Meinungsbild abzugeben.

Cremlingens Bauamtsleiter Hans-Jürgen Klare teilte mit, dass das Thema der subjektiven Wahrnehmung einer größeren Lärmbelastung durch den zunehmenden Verkehr auf der Autobahn (A) 39 in der nächsten Ausschuss-Sitzung Anfang Mai auf die Tagesordnung rückt. Vertreter der Straßenbauverwaltung hätten zur jüngsten Sitzung urlaubsbedingt nicht kommen können.

Eine Zählung der Verkehrsströme sei frühestens ein Jahr nach endgültiger Fertigstellung der A 39 möglich, sagte Klare. Diese Information habe die Verkehrsbehörde gegeben.

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Aus der Wolfenbütteler Zeitung vom 2.4.2009:

Mehr Kapazität für Schmutzwasser

Kläranlage in Cremlingen ist für 1,5 Millionen Euro erweitert und modernisiert worden

Von Christine Pelz

CREMLINGEN. Seit einer Woche ist der neue Teil der Kläranlage in Cremlingen in Betrieb. Im August vergangenen Jahres war mit dem Erweiterungsbau begonnen worden.

"Wir haben damit unsere Kapazitä:t von 3300 Einwohnern auf 7000 Einwohner-Werte vergrößert", macht der Geschäftsführer des Wasserverbands Weddel-Lehre, Lutz Tietz, deutlich. Dies sei höchste Zeit gewesen. "Wir sind zuvor schon auf der Felge gefahren."

Die Anlage reinigt die Abwasser der Cremlinger und Klein Schöppenstedter. Beide Orte zusammen haben bereits rund 3300 Einwohner. ...

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"Eine Entgelterhöhung ist nicht geplant", betont Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub. ...

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In die Kapazitätssteigerung einberechnet wurden übrigens auch die noch geplante Park-WC-Anlage an der Autobahn 39, Höhe Klein Schöppenstedt, sowie der Autohof an der Autobahn-Abfahrt Sickte. Beide werden mit einer Größe von etwa 500 Einwohnern berechnet. "Jeder Anschluss von Gewerbe entlastet die Privaten bei den Entgelten", sagt Tietz.

-->Vollständiger Zeitungsartikel unter: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2164/artid/10092358

 

 

 

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Autohof Cremlingen

ProWabe e.V. vom 14.3.2008

Autohof jetzt auf der anderen Straßenseite nach Sickte?

Cremlinger Bürgermeister deutet Änderung der Planung an

ProWabe: "Las Vegas" würde 100 Meter verlegt werden

 

Braunschweig, 14.3.2008

Günter Eichenlaub, Bürgermeister der Gemeinde Cremlingen, wollte in der Ausgabe der Wolfenbütteler Zeitung vom 18.Januar 2008 gar nichts näheres mehr zum geplanten Gewerbegebiet "Autohof" Cremlingen sagen. Immerhin erfuhr man hier nach Monaten erneut über die weiter bestehende Planung.

6 Wochen später im selben Blatt eine erstaunliche Wandlung des Bürgermeisters, im Interview mit Christine Pelz sprudelt es am 28.Februar 2008 nun fast an bislang vorenthaltenen Mitteilungen an Bürgerinnen und Bürgern?

Wolfenbütteler Zeitung: Für hohe Wellen hat der geplante Autohof an der Autobahnabfahrt Sickte in Cremlingen gesorgt. Wie ist hier der Stand der Dinge?

Günter Eichenlaub: Wir warten auf die geänderten Planungen des Investors. Zwar steht die Gemeinde nach wie vor hinter dem Projekt, für den Investor hingegen wird es nach nicht vorhergesehenen Unwägbarkeiten schwierig, bei hohen Investitionen noch die entsprechende Rendite herauszubekommen. Ich habe meine Zweifel, ob hier überhaupt noch gebaut wird. Ohnehin wäre der bessere Standort die gegenüberliegende Seite, sprich östlich der Landstraße nach Sickte. ...

Wolfenbütteler Zeitung: Wann rechnen Sie denn mit einer Entscheidung?

Günter Eichenlaub: Ich hoffe auf die nächsten zwei Monate. Gleichwohl bleibe ich gelassen.

Nun ist es also gesagt! Es es nicht das bewegte Herz für die unzählig hart arbeitenden Brummi-Fahrer der Autobahn, welches den Bürgermeister der Gemeinde Cremlingern antreibt, denn die Brummi-Fahrer bekommen bald kurz vor Cremlingen an der Autobahn von Kassel nach Berlin die Anzahl der Brummi-Parkplätze welche der "Autohof" bieten sollte. Kostenlos als PWC-Anlagen der Bundesautobahn!

Beim "Autohof"Cremlingen geht es um "Rendite", also um Gewinn für eingesetztes Geld eines "Investors".

"Las Vegas" ist leider so treffend, wie es die Karikatur oben veranschaulicht. Und es wird auch nicht besser, wenn "Las Vegas" nun 100 Meter auf die andere Seite der Straße nach Sickte verlegt werden würde. Betroffene Bürgerinnen und Bürger und ProWabe e.V. lehnen "Las Vegas" mit den Eingriffen in Natur, Umwelt und das tägliche Leben in bäuerlicher Umgebung ab!

Schluss muss endlich sein, dass jeder Kirchturm ein eigenes Gewerbegebiet planen kann, ohne dies mit Bürgerinnen und Bürgern und Nachbargemeinden abzustimmen und dennoch Steuergelder zu verwenden.

Der Braunschweiger Oberbürgermeister Dr.Gerhard Hoffmann dürfte mit seiner Initiative für eine Region Braunschweig den grundsätzlich richtigen Weg weisen.

Konrad Czudaj

 

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